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Die häufigsten Probleme bei Erbschaften in Spanien

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Wenn jemand stirbt, bedeutet das für uns einen unwiderruflichen Verlust und darüberhinaus müssen wir uns oft auch mit einer Welt voller Bürokratie und anderen Dingen auseinandersetzen, mit denen wir uns nicht auskennen.

Wenn es um Erbschaften geht, treten in den meisten Fällen sehr ähnliche Probleme auf.

Pflichtteilsberechtigte oder gesetzliche Erben

Es kann vorkommen, dass im Testament eine Vermögensaufteilung festgelegt wird, die jedoch nicht den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.

Das Gesetz steht immer über dem Testament und alle Erben, denen ein Anteil zusteht, müssen in die Aufteilung einbezogen werden.

Das bedeutet, dass die Aufteilung neu erstellt werden muss und dass ein Sachverständiger und Anwälte mit der Bearbeitung zu beauftragen sind. Wenn man dabei zu keiner Einigung gelangt, kann es auch zu einem Gerichtsverfahren kommen.

Die Bestandteile einer Erbschaft

Das Erbe gliedert sich in drei Teile auf, was vielen Menschen nicht bekannt ist: das Drittel des Pflichtteils, das zugunsten der Pflichtteilsberechtigten verfügbare Drittel und das Drittel der freien Verfügung.

Der Pflichtteil ist der gesetzlich für jeden Erben festgelegte Teil, das zugunsten der Pflichtteilsberechtigten verfügbare Drittel ist der Teil, der einem von ihnen überlassen werden kann und das letzte Drittel ist der Teil der Erbschaft, der nach Belieben vererbt werden kann.

Auf eine Erbschaft aufgrund von Liquiditätsproblemen verzichten

Manchmal kommt es vor, dass eine Erbschaft aufgrund von Liquiditätsproblemen ausgeschlagen wird, obwohl das nicht unbedingt der Fall sein muss.

Eine Lösung könnte darin bestehen, mit jemandem zu vereinbaren, die Erbschaft zugunsten des Inventars zu erwerben oder anzunehmen und sie der anderen Partei mit einer Vereinbarung über die Steuern zu schenken.

Probleme im Zusammenhang mit unteilbaren Erbschaften

Wenn mehrere Personen, die kein gutes Verhältnis zueinander haben, das gleiche Vermögen erben, kann es zu Problemen bei der Veräußerung oder Gewinnverteilung kommen.

Eine gute Lösung besteht darin, einen Anwalt aufzusuchen, der auf Erbrecht spezialisiert ist.

Nießbrauch

Beim Nießbrauch kann die Person das Eigentum, das sie erbt, nutzen und die Erträge dieses Eigentums genieβen, obwohl sie nicht berechtigt ist, frei über das Eigentum zu verfügen.

Wenn dieses Recht nicht richtig verstanden wird, kann es zu Konflikten zwischen den Erben kommen, weil sie das erhaltene Eigentum nicht nutzen können.

Das Inventarrecht zu spät geltend machen

Wenn Sie die Erbschaft mit Inventarrecht anerkennen möchten, verfügen Sie dazu über eine Frist von maximal 30 Tagen. Wenn Sie diese Frist nicht einhalten, können Sie das Verfahren nicht fortsetzen.

Wenn keine Bescheinigung über eine Lebensversicherung angefordert wird

Die Erben berücksichtigen in der Regel nicht, dass der Verstorbene über eine Lebensversicherung verfügen könnte.

Die Versicherungsgesellschaften informieren die staatlichen Einrichtungen anhand einer Bescheinigung, die alle Informationen zu diesen Versicherungen enthält. Auf diese Weise können die Erben erfahren, ob eine Versicherung vorhanden ist, die sich auf die Erbschaft auswirken könnte.

Verzögerung bei der Auflösung von Gütergemeinschaften

Wenn einer der Ehepartner stirbt, ist es üblich, dass die Erben den Tod des anderen Partners abwarten, um das gemeinsame Vermögen aufzuteilen.

Wir empfehlen ihnen, die Vermögenswerte jedes Ehepartners zu überprüfen. Selbst wenn die Aufteilung später erfolgt, stehen dadurch alle Informationen zur Verfügung und viele Probleme können auf diese Weise vermieden werden.

Wenn keine Bankauszüge angefordert werden

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben die Erben die Möglichkeit, die letzten Kontobewegungen des Verstorbenen einzusehen. Auf diese Weise können sie sich über alle Bewegungen des Vermögens, die sich auf die Erbschaft auswirken könnten, informieren.

Darüber hinaus können die Erben ein Gutachten darüber verlangen, ob das zum Zeitpunkt des Todes bestehende Vermögen sich zugunsten einer anderen Person verändert hat.

Kein Gerichtsverfahren einleiten, falls es keine Einigung gibt

Es kann vorkommen, dass Sie trotz aller Bemühungen keine Einigung über die Aufteilung des Nachlassvermögens erzielen können.

In dieser Situation ist es am besten, ein Gerichtsverfahren zur Aufteilung des Erbes einzuleiten.

Es muss nicht unbedingt ein Konflikt vorliegen. Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine rechtliche Unterstützung, die es Ihnen ermöglicht, zu vermeiden, dass aufgrund von Konflikten zwischen den Parteien ein gröβeres Problem entsteht, bei dem dann ein Testamentsvollstrecker, der Auseinandersetzungen betreibt hinzugezogen werden müsste, wodurch höhere Kosten entstehen.

Dieser Fehler wird am häufigsten begangen, da es eine heikle Angelegenheit ist, vor Gericht zu gehen.

Die Ausgaben nicht zu berechnen

Falls es keine Versicherung gibt, welche die durch den Tod verursachten Kosten, wie z. B. Bestattungskosten, abdeckt, müssen die Erben für diese Kosten aufkommen.

In diesem Fall ist es wichtig, die Kosten bereits bei der Aufteilung der Erbschaft zu berücksichtigen. Es gibt einige häufig auftretende Probleme bei Erbschaften, die in den meisten Fällen auf schlechte Beziehungen oder mangelndes Wissen zurückzuführen sind. Alles, was mit dem Pflichtteil, den Bestandteilen der Erbschaft, den Nießbrauchsrechten und den Fristen für die Anerkennung der Erbschaft mit Inventarrecht zusammenhängt, kann wie in allen anderen Fällen, am besten geklärt werden, wenn man im Erbrecht spezialisierte Fachleuten zur Klärung heranzieht. Die beste Lösung besteht immer darin, die Streitigkeiten beiseite zu legen und eine Einigung zu erzielen.

Weitere Informationen

Dieser Artikel ist Bestandteil unserer Serviceleistungen bei Erbschaften nicht residenter Personen. In diesem Abschnitt finden Sie alle nützlichen Informationen zu diesem Thema, einschließlich eines vollständigen Leitfadens zum Thema Erbschaft in Spanien für nicht residente Personen oder Ausländer.

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